Nachhaltigkeit ist uns ein grosses Anliegen. In der Gleis1-Küche verarbeiten wir bevorzugt lokale und regionale Produkte. Von weit herkommende Lebensmittel müssen fair gegenüber Menschen und Umwelt verarbeitet worden sein.
Der Kaffa Wildkaffee Medium ist ein intensiver Arabica-Kaffee mit fein fruchtigen Geschmacksnuancen, einem gehaltvollen Grundton, feiner Süsse und angenehm nachhaltigem Finale. Er ist sehr säurearm und besonders gut verträglich. In den Bergregenwäldern der äthiopischen Provinz Kaffa, der Urheimat des Coffea Arabica, wächst noch heute wilder Kaffee, ganz natürlich und ohne Plantage. In der Erntezeit von Oktober bis Dezember sammeln die Bauern die reifen Wildkaffee-Kirschen, pflücken sie sorgfältig von Hand und breiten sie zum natürlichen Trocknen in der Sonne aus. Dies hat gegenüber der Nassaufbereitung auch wesentliche ökologische Vorteile: so wird weder Wasser benötigt noch gelangt belastetes Abwasser aus der Fermentierung in die Umwelt.
Wenn nach rund 20 Tagen die Schalen schwarz und trocken sind, werden die Kaffeekirschen in der Provinzhauptstadt Bonga geschält und Bohne für Bohne von Hand verlesen. Abgepackt in 60kg-Säcke gelangen sie via Djibouti auf dem Seeweg nach Hamburg und von da direkt in die KaffaWerkstatt nach Kriens. Dort wird der Wildkaffe mit neuster Rösttechnologie veredelt und kommt schliesslich zu uns ins Gleis1.
Kaffa Wildkaffee ist der einzige Wildkaffee aus zertifizierter Bio-Wildsammlung. Alle Bauern und deren Waldstücke sind registriert, die Sammelmengen werden geprüft und regelmässige Kontrollen stellen sicher, dass im Wald nicht eingegriffen oder ausgelichtet wird. Die gesamte Waldfläche Äthiopiens ist bereits von einst 40% bereits auf schockierende 2.7% geschrumpft. Mit dem Wildkaffee-Projekt erhält der Regenwald von Kaffa einen ökonomischen Wert für die Bauern. So kann dieser mit seiner einzigartigen Biodiversität und als letzte genetische Ressource der Arabica-Pflanze erhalten werden.
Der Café Tacuba Mezcla de la casa ist eine Arabica-Mischung mit 30% von der Finca San Gabriel und 70% von der Finca Bella Vista. Café Tacuba ist eine kleine Mikrorösterei aus Luzern. Einer der zwei Gründer ist Kaffeeproduzent aus El Salvador und besitzt dort eine eigene Kaffeeplantage. Während der Ernte besucht er jeweils für längere Zeit die Farmen in El Salvador und kauft bei seiner Familie und bei seinen Freunden Kaffees ein. In dem kleinen Lokal in Luzern werden diese anschliessend auf der kleinen 5kg-Probat-Maschine geröstet.
Der Kaffee ist somit «direct trade» und lässt faire Beschaffungsprozesse sicherstellen. Auf den Plantagen wird auf eine hohe Pflanzenvielfalt geachtet. Durch die Vermeidung von Monokulturen ist die Kaffeepflanze auch weniger anfällig für Krankheiten und die Bauern können auf Pestizide und Pflanzenschutzmittel verzichten.
Unseren Tee beziehen wir bei «Art du Thé». Das Teefachgeschäft in Luzern lebt Nachhaltigkeit und Qualität. Sie arbeiten eng mit ihren Lieferanten zusammen und produzieren ihre Teebeutel in Ballwil um selber für höchste Qualität zu sorgen. Der gesamte Betrieb ist Bio-zertifiziert.
Auf dem Kräuterhof «Sunnegrund» produzieren Arthur und Elisabeth Gonser seit 2012 diverse Kräuter für Tee und Küche. Das Kräuterfeld oberhalb des Pfäffikersees in Auslikon-Oberbalm hat seinem Namen vom alten Flurnamen des sonnig gelegenen Feldes. Handarbeit von A bis Z und einen naturgemässen Anbau nach biologischen Grundsätzen garantiert die hochwertige Qualität ihrer Produkte. Das Gleis1 bezieht beim «Sunnegrund» diverse Teekräuter (beispielsweise Verveine, Pfefferminze und Lavendel).
Das Gleis1 hat auch einige handgelesene Teekräuter aus Nänikon, Werrikon und Greifensee im Angebot. Meist haben wir eigene Lindenblüten, Verveine, Pfefferminz, Goldmelisse und Kamille. Je nachdem, was die Gärten des Gleis1-Teams gerade zu bieten haben.
32 Jahre nach der Schliessung der Brauerei Uster wird in der Geschichte des Areals der ehemaligen Brauerei Uster mit der Umsetzung ihres Projektes ein neues Kapitel geschrieben. Auf neu geschaffener Produktionsfläche werden die Biere unter den Marken Usterbräu, Oberländerbräu und Goldküstenbräu gebraut und abgefüllt. Gären und reifen tut der kostbare Gerstensaft im angrenzenden Felsenkeller. Modernste Infrastruktur sowohl für den Brau-, Gär- und Reifeprozess als auch für den Bereich Abfüllerei sind seit März 2012 im Einsatz.
Das Sudwerk hat seine Brauerei in Pfäffikon ZH. Dort brauen sie ganz traditionell von Hand kleine Mengen mit grossem Geschmack. Für jeden Bier-Stil gibt es eine Mischung von unterschiedlich geröstetem englischen Malz, verschiedenen, voll ausgereiften, getrockneten Hopfendolden (keine Pellets!) und passender obergäriger Hefe, was den Sudwerk-Bieren diesen typischen Geschmack gibt.
Die Firma Zweifel ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Höngg, Zürich. Es ist 1898 gegründet worden, ist aber schon seit Jahrhunderten im Weinbau tätig. Sie unterhält dafür mehrere Rebberge. Über Jahre hinweg übernimmt sie die Regionalvertretung verschiedener Winzer in der Schweiz sowie dem Ausland und wird so zum General- und Direktimporteur. Zudem handelt sie mit Mineralwasser und Süssgetränken. Fürs Gleis1 ist die Firma Zweifel in Uster der Lieferant für Vivi Kola, Gazosa 1883, Holderhof Eistee, Opaline Säften und einigen Süssgetränken. Natürlich haben auch Weine von ihnen im Angebot.
Ausländische Weine werden uns in höchster Bio-Qualität von Delinat geliefert. Die Firma lebt die Überzeugung, dass der beste Wein im Einklang mit der Natur entsteht.
Das Diakonenhaus Greifensee bietet Menschen mit psychischen und denkerischen Grenzen einen sinnstiftenden Wohn-, Arbeits- und Lebensraum. Bei ihnen beziehen wir Fleisch, unter anderem die feine «Durwurst», den Most und Gemüse.
Die Biogärtnerei Vivazzo bringt uns regelmässig Sprossen, Salate und was die Saison gerade an Gemüse bietet direkt von ihren Feldern in Fehraltorf.
Das Brot, die Gipfeli und die wohl besten Schoggigipfeli der Schweiz kommen jeden Morgen von der Freiestrasse 10 in Uster aus Albert‘s Backstube.
Die Hofmolkerei Birkenhof in Uster versorgt uns mit Milchprodukten aus biologischer Landwirtschaft. Ohne ihre feine Vollmilch würde dein Latte Macchiato nur halb so gut schmecken.
Die frischen Eier für die Spiegeleier auf der Rösti und für die Kuchen bekommen wir vom Biohof Zollinger in Maur.